Street Art Chiang Mai

Street Art find’ ich super. Ob auf einer Fläche so klein wie eine Briefmarke oder so groß wie eine ganze Häuserwand – wenn ich etwas sehe, das mir gefällt, bleib’ ich stehen und knipse mindestens ein Foto. Eine Stadt wird da manchmal zur Galerie, in der ich meine Nase in jede noch so kleine Gasse stecke, um vielleicht ein  Stück bunte Mauer zu entdecken. Ich mag an Street Art, dass sie mit mir Verstecken spielt, dass sie mich überrascht, beeindruckt, zum Lachen bringt, aber auch zum Nachdenken.

Street Art in Thailand

Street Art Chiang Mai

Street Art find’ ich super. Ob auf einer Fläche so klein wie eine Briefmarke oder so groß wie eine ganze Häuserwand – wenn ich etwas sehe, das mir gefällt, bleib’ ich stehen und knipse mindestens ein Foto. Eine Stadt wird da manchmal zur Galerie, in der ich meine Nase in jede noch so kleine Gasse stecke, um vielleicht ein  Stück bunte Mauer zu entdecken. Ich mag an Street Art, dass sie mit mir Verstecken spielt, dass sie mich überrascht, beeindruckt, zum Lachen bringt, aber auch zum Nachdenken.

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Yachthafen Brindisi, Italien

Auf der englischen Version des Blogs habe ich innerhalb der letzten drei Jahre bereits drei Blog-Posts zum Thema Sonnenuntergänge veröffentlicht. Wenn man bedenkt, wie sehr ich mich für dieses wunderbare Naturphänomen begeistern kann, scheint das keine große Zahl zu sein.

Foto-Essay: Meine Lieblings-Sonnenuntergänge des vergangenen Jahres

Yachthafen Brindisi, Italien

Auf der englischen Version des Blogs habe ich innerhalb der letzten drei Jahre bereits drei Blog-Posts zum Thema Sonnenuntergänge veröffentlicht. Wenn man bedenkt, wie sehr ich mich für dieses wunderbare Naturphänomen begeistern kann, scheint das keine große Zahl zu sein.

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Blick vom Berliner Dom

Kennt jemand den alten Schlager “Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin”? Nach unserer kleinen Europa-Reise im März diesen Jahres hab’ ich jetzt auch einen Koffer anderswo, und zwar in Bergen (das ist in Norwegen und lässt sich nicht ganz so gut singen wie “Berlin”).

Die Odyssee des roten Koffers

Blick vom Berliner Dom

Kennt jemand den alten Schlager “Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin”? Nach unserer kleinen Europa-Reise im März diesen Jahres hab’ ich jetzt auch einen Koffer anderswo, und zwar in Bergen (das ist in Norwegen und lässt sich nicht ganz so gut singen wie “Berlin”).

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Wikingerschiffmuseum, Oslo

Nachdem wir in Teil I unserer Entdeckungstour das gute Wetter genutzt und uns auf Sehenswürdigkeiten im Freien konzentriert haben, kommt mit Teil II die Erkenntnis, dass schlechtes Wetter in Oslo absolut kein Malheur ist. Im Gegenteil, es gibt so viele tolle unterschiedliche Museen und Ausstellungen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Aber dafür gibt’s uns ja…

Oslo entdecken, Teil II: drinnen

Wikingerschiffmuseum, Oslo

Nachdem wir in Teil I unserer Entdeckungstour das gute Wetter genutzt und uns auf Sehenswürdigkeiten im Freien konzentriert haben, kommt mit Teil II die Erkenntnis, dass schlechtes Wetter in Oslo absolut kein Malheur ist. Im Gegenteil, es gibt so viele tolle unterschiedliche Museen und Ausstellungen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Aber dafür gibt’s uns ja…

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IMG_20130320_200549

Unlängst begaben wir uns auf eine besondere Reise. Eurail stattete uns aus mit InterRail Global Pässen, die uns freie Fahrt durch ganz Europa ermöglichten, und HostelBookers erklärte sich für unsere Beherbergung zuständig. Diesbezüglich versorgt, erstellten wir einen Plan für eine drei-wöchige Tour, die uns durch sieben Länder führen sollte.

Wir haben uns in der Vorbereitung ein recht detailliertes Programm gebaut, wohl wissend, dass irgendwas ja doch immer schief geht, aber auf dieser Reise lief alles wie am Schnürchen, ohne dass es dabei in Stress ausgeartet wäre. Bis auf dass der Frühlingsbeginn, zu dem wir losgefahren waren, sich unerwarteterweise als unstabil erwies und sich, von Schneefall und Kälte abgeschreckt, einfach auf später verschob. Doch die Sonne schien meistens, und alles war gut.

Eine Instagram-Tour durch Europa

IMG_20130320_200549

Unlängst begaben wir uns auf eine besondere Reise. Eurail stattete uns aus mit InterRail Global Pässen, die uns freie Fahrt durch ganz Europa ermöglichten, und HostelBookers erklärte sich für unsere Beherbergung zuständig. Diesbezüglich versorgt, erstellten wir einen Plan für eine drei-wöchige Tour, die uns durch sieben Länder führen sollte.

Wir haben uns in der Vorbereitung ein recht detailliertes Programm gebaut, wohl wissend, dass irgendwas ja doch immer schief geht, aber auf dieser Reise lief alles wie am Schnürchen, ohne dass es dabei in Stress ausgeartet wäre. Bis auf dass der Frühlingsbeginn, zu dem wir losgefahren waren, sich unerwarteterweise als unstabil erwies und sich, von Schneefall und Kälte abgeschreckt, einfach auf später verschob. Doch die Sonne schien meistens, und alles war gut.

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Freilichtmuseum Oslo

Als wir in Oslo ankamen, versprach uns die Wettervorhersage einen bewölkten und einen sonnigen Tag für unseren Aufenthalt. Also erstellten wir einen Plan, in dem wir all die Sehenswürdigkeiten, die wir uns anschauen wollten, dementsprechend verteilten: Besichtigungen, die draußen und im Freien stattfanden, wurden dem schönen Tag zugeteilt, und alles, was wetterunabhängig und drinnen begutachtet werden konnte, dem ‘usseligen’ Tag.

Wer schöne Fotos machen will, muss mitdenken, wa? Genau.

Oslo entdecken, Teil I: draußen

Freilichtmuseum Oslo

Als wir in Oslo ankamen, versprach uns die Wettervorhersage einen bewölkten und einen sonnigen Tag für unseren Aufenthalt. Also erstellten wir einen Plan, in dem wir all die Sehenswürdigkeiten, die wir uns anschauen wollten, dementsprechend verteilten: Besichtigungen, die draußen und im Freien stattfanden, wurden dem schönen Tag zugeteilt, und alles, was wetterunabhängig und drinnen begutachtet werden konnte, dem ‘usseligen’ Tag.

Wer schöne Fotos machen will, muss mitdenken, wa? Genau.

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Grafenburg Gent Belgien

Als ich mich auf der Webseite von VisitGent umgucke, dem Tourismus-Portal der Stadt, fallen mir zwei Slogans auf: “Gent: zu viel für nur eine Nacht” und “Gent muss man genießen. Und dazu braucht man mehr als einen Tag.”, und ich muss ein bisschen schmunzeln. Offensichtlich soll hier der Ansicht entgegengewirkt werden, dass die Stadt Gent vom Standpunkt des Touristen aus innerhalb eines Tages “abgehakt” werden kann.

Dass diese Ansicht in der Tat ein zweischneidiges Schwert ist, haben wir am eigenen Leib festgestellt. Eigentlich galt unser Besuch Brüssel, doch nachdem uns andere Reiseblogger Gent wärmstens empfohlen hatten, beschlossen wir spontan, für einen Kurztrip in diese kleine belgische Stadt etwas Zeit von unserer Reise abzuzwacken.

So stiegen wir in Brüssel in das Fortbewegungsmittel unserer Wahl, den Zug, und kamen eine gute halbe Stunde später in Gent an. Vom Bahnhof aus nahmen wir die Straßenbahn zum historischen Stadtzentrum – eine Fahrt von ungefähr zehn Minuten.

Die Kamera im Anschlag machten wir uns daran, die Stadt zu erkunden – und merkten schnell, wo hier der Casus Knacktus liegt: Gent ist nicht nur durch seine Sehenswürdigkeiten attraktiv, sondern auch ganz prägnant durch seine Atmosphäre. Und die erlebt man tatsächlich am besten, wenn man etwas mehr Zeit mitbringt.

Selbst wenn man gar nicht der Typ dafür ist, ertappt man sich dabei, dass man zehn Minuten lang auf einer Brücke steht, nur um sich die Häuser am Fluss entlang anzuschauen. Oder dass man wünscht, man könnte sich für ein paar Stunden in dieses nette Café dort drüben setzen und einfach die Seele baumeln lassen. Oder dass man ziellos durch kleine Gassen und an Kanälen entlang schlendern möchte. Oder dass man sich aus einem Impuls heraus doch mal ein belgisches Pralinchen gönnt. Oder dass man an einer interessanten Bar vorbei läuft und sich denkt: “Das sieht nach dem perfekten Platz aus, um den Tag bei einem Glas Wein oder Bier ausklingen zu lassen!”.

Gent hat einfach etwas.

Das ist natürlich eine recht subjektive Ansicht – aber eine weit verbreitete, wie mir scheint. Deswegen pflichte ich VisitGent bei: wer länger bleiben kann, der ist gut beraten, das auch zu tun. Wir hatten leider dieses Mal nicht die Gelegenheit dazu, werden es jedoch beim nächsten Besuch nachholen!

Jetzt aber zu den Sehenswürdigkeiten:

Einmal den Belfried hoch

Blick vom Belfried Gent Belgien

Fangen wir mit dem Belfried an! Der Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert steht für Gents Unabhängigkeit und ist Weltkulturerbe. Auf seiner Spitze wacht ein Drache, und von der 95 m hohen Aussichtsplattform aus, die nicht weit darunter liegt, hat man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt. Die verschiedenen Gewölbe und Räumlichkeiten, die man auf dem Weg nach oben passiert (der auch per Aufzug zurückzulegen ist), beherbergen nicht nur Glocken und sorgen für einen interessanten und unterhaltsamen Besuch.

Eintritt: 5 Euro

Die Kathedrale und das Meisterwerk

Die Sankt-Bavo-Kathedrale ist eines der ältesten Gebäude in Gent – ihre Geschichte lässt sich bis 942 zurückverfolgen; dem Jahr, in dem sie eingeweiht wurde. Ein beeindruckendes Bauwerk, das einen ganz besonderen Schatz birgt: den Genter Altar. Hierbei handelt es sich um einen Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert, der aus zwölf beidseitig bemalten Tafeln besteht und so einiges erlebt hat. Er hat sich wacker durch die Geschichte geschlagen und ist trotz Feuer, Bildersturm, Kriegen, der Zensur, Verschleppung und Diebstahl heute wieder fast vollständig im Original zu bewundern. Wem das nicht genügt: keine Angst – es befinden sich weitere 21 Altäre in der Kathedrale!

Die Grafenburg

Der ein oder andere Tourist mag abrupt innehalten und sich die Augen reiben – aber nein, sie haben ihn nicht getrogen: da steht eine mittelalterliche Burg; mitten in der Innenstadt! Die Grafenburg, im 12. Jahrhundert von Phillip von Elsass erbaut, hat sich gut gehalten und erfreut den Besucher stilecht mit kalten Gängen und Verliesen, Schutzwällen und Waffenausstellung. Das zumindest haben wir gehört, denn wir wanderten erst vorbei, als die Tore schon geschlossen waren. Vielleicht hat uns das aber auch vor Einschlafschwierigkeiten bewahrt, denn in der Burg gibt es ein Foltermuseum (mit Guillotine!)… Vom burgeigenen Wohnturm aus die Stadt überblickt hätte ich jedoch gerne – naja, beim nächsten Mal!

Eintritt: 8 Euro (Inklusive Movieguide)

Graslei und Korenlei – der alte Hafen

Das Herz der Stadt und wunderschön: der mittelalterliche Hafen mit den historischen Häuserfassaden der ehemaligen Lager- und Gildehäuser. Von der St.-Michael-Brücke aus hat man wahrscheinlich den umfassendsten Ausblick – und der macht Lust auf mehr! Wer genug Zeit mitgebracht hat, der freut sich jetzt: er kann der Einladung Gents nachkommen und nach Lust und Laune umherwandern und staunen.

Graslei Gent Belgien

Weitere Sehenswürdigkeiten, die Gent zu bieten hat, sind zum Beispiel die St.-Niklas-Kirche, das alte Postamt, der Prinzenhof, die drei Beginenhöfe der Stadt (zwei davon Weltkulturerbe), der Süd- und der Zitadellenpark, die sich ständig verändernde Graffitigasse (Werregarenstraat), der Campo Santo Friedhof… Und wer von Euch hat gewusst, dass Gent ausgezeichnet wurde für die ausgeklügelte nächtliche Beleuchtung der Innenstadt? Nachteulen und andere Interessierte können sich den Plan für eine “Lichtwanderung” kostenlos bei VisitGent herunterladen (hier der Link).

Überhaupt, Auszeichnungen: Gent hat viele erhalten und heimst sie weiter ein. Und das macht Sinn: Gent ist eine historisch wichtige und wertvolle Stadt, die im Herzen jung geblieben ist. Eine Stadt, die das Alte bewahrt und die sich gleichzeitig für das Neue begeistern kann. Eine Stadt, in der man sich wohl fühlt und in der man gerne ist. Eine Stadt, in die wir bestimmt bald zurück kommen werden!

Anreise und Aufenthalt

Einfach und bequem war für uns die Anreise mit dem Zug von Brüssel aus. Züge nach Gent fahren halbstündlich und brauchen etwas über 30 Minuten – oder doppelt so lange, wenn man aus Versehen in den Bummelzug steigt; also achtet darauf, den richtigen zu nehmen!

Vom Genter Hauptbahnhof aus kann man entweder die Straßenbahn Linie 1 zum historischen Stadtzentrum nehmen oder auch zu Fuß gehen. Letzteres dauert 20-30 Minuten.

Jacob Van Artevelde Statue, Korenmarkt, Gent, Belgien

Zu Fuß die Stadt zu erkunden ist in Gent gut machbar – es ist ja alles recht übersichtlich. Sollten doch mal die Füße weh tun, nimmt man eben die Straßenbahn – wozu ist sie denn sonst da, nicht wahr?

Übernachtung

Da wir wie gesagt eigentlich Brüssel besucht haben, hatten wir auch dort unser Hotel. Das Schöne an Belgien ist, dass die Entfernungen zwischen den einzelnen Städten eher gering sind. Dazu ist der Nahverkehr so gut, dass ein solches Arrangement wunderbar funktioniert.

Unsere Ruhestätte wurde uns von den netten Menschen bei HostelBookers organisiert und ist definitiv eine Erwähnung wert: das Pantone Hotel (richtig: ‘Pantone’ wie die Farbpalette); ein Designhotel, das zwei U-Bahn-Haltestellen vom Brüsseler Hauptbahnhof entfernt ist und gleichzeitig so zentral liegt, dass sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt gut zu Fuß entdecken lassen.

Pantone Hotel Zimmer mit Dachterrasse Belgien

Wir hatten unser Zimmer auf dem Dach; stilecht mit Dachterrasse und Blick über Brüssel, was Loz schwer begeisterte. Mich dagegen faszinierten die innovative Einrichtung und die farbenfrohe Dekoration noch ein bisschen mehr (besonders das knallbunte Toilettenpapier! -Jaja, es sind die kleinen Dinge im Leben…), und nachdem wir am folgenden Morgen jeden einzelnen Bestandteil des Frühstücksbüffets gewissenhaft ‘geprüft’ hatten, waren wir vollends davon überzeugt, dass wir dieses Hotel nicht nur bedenkenlos, sondern auch sehr gerne weiterempfehlen können und werden.

Danke nochmal an HostelBookers für die stylische Unterbringung und natürlich auch an Euch, für’s Lesen! Wart Ihr schon in Gent und könnt etwas empfehlen? Oder gibt es etwas, das Euch nach Gent zieht und was wir in unserem Artikel nicht erwähnt haben? Wir freuen uns über Euren Kommentar!

Ein Tag in Gent

Grafenburg Gent Belgien

Als ich mich auf der Webseite von VisitGent umgucke, dem Tourismus-Portal der Stadt, fallen mir zwei Slogans auf: “Gent: zu viel für nur eine Nacht” und “Gent muss man genießen. Und dazu braucht man mehr als einen Tag.”, und ich muss ein bisschen schmunzeln. Offensichtlich soll hier der Ansicht entgegengewirkt werden, dass die Stadt Gent vom Standpunkt des Touristen aus innerhalb eines Tages “abgehakt” werden kann.

Dass diese Ansicht in der Tat ein zweischneidiges Schwert ist, haben wir am eigenen Leib festgestellt. Eigentlich galt unser Besuch Brüssel, doch nachdem uns andere Reiseblogger Gent wärmstens empfohlen hatten, beschlossen wir spontan, für einen Kurztrip in diese kleine belgische Stadt etwas Zeit von unserer Reise abzuzwacken.

So stiegen wir in Brüssel in das Fortbewegungsmittel unserer Wahl, den Zug, und kamen eine gute halbe Stunde später in Gent an. Vom Bahnhof aus nahmen wir die Straßenbahn zum historischen Stadtzentrum – eine Fahrt von ungefähr zehn Minuten.

Die Kamera im Anschlag machten wir uns daran, die Stadt zu erkunden – und merkten schnell, wo hier der Casus Knacktus liegt: Gent ist nicht nur durch seine Sehenswürdigkeiten attraktiv, sondern auch ganz prägnant durch seine Atmosphäre. Und die erlebt man tatsächlich am besten, wenn man etwas mehr Zeit mitbringt.

Selbst wenn man gar nicht der Typ dafür ist, ertappt man sich dabei, dass man zehn Minuten lang auf einer Brücke steht, nur um sich die Häuser am Fluss entlang anzuschauen. Oder dass man wünscht, man könnte sich für ein paar Stunden in dieses nette Café dort drüben setzen und einfach die Seele baumeln lassen. Oder dass man ziellos durch kleine Gassen und an Kanälen entlang schlendern möchte. Oder dass man sich aus einem Impuls heraus doch mal ein belgisches Pralinchen gönnt. Oder dass man an einer interessanten Bar vorbei läuft und sich denkt: “Das sieht nach dem perfekten Platz aus, um den Tag bei einem Glas Wein oder Bier ausklingen zu lassen!”.

Gent hat einfach etwas.

Das ist natürlich eine recht subjektive Ansicht – aber eine weit verbreitete, wie mir scheint. Deswegen pflichte ich VisitGent bei: wer länger bleiben kann, der ist gut beraten, das auch zu tun. Wir hatten leider dieses Mal nicht die Gelegenheit dazu, werden es jedoch beim nächsten Besuch nachholen!

Jetzt aber zu den Sehenswürdigkeiten:

Einmal den Belfried hoch

Blick vom Belfried Gent Belgien

Fangen wir mit dem Belfried an! Der Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert steht für Gents Unabhängigkeit und ist Weltkulturerbe. Auf seiner Spitze wacht ein Drache, und von der 95 m hohen Aussichtsplattform aus, die nicht weit darunter liegt, hat man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt. Die verschiedenen Gewölbe und Räumlichkeiten, die man auf dem Weg nach oben passiert (der auch per Aufzug zurückzulegen ist), beherbergen nicht nur Glocken und sorgen für einen interessanten und unterhaltsamen Besuch.

Eintritt: 5 Euro

Die Kathedrale und das Meisterwerk

Die Sankt-Bavo-Kathedrale ist eines der ältesten Gebäude in Gent – ihre Geschichte lässt sich bis 942 zurückverfolgen; dem Jahr, in dem sie eingeweiht wurde. Ein beeindruckendes Bauwerk, das einen ganz besonderen Schatz birgt: den Genter Altar. Hierbei handelt es sich um einen Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert, der aus zwölf beidseitig bemalten Tafeln besteht und so einiges erlebt hat. Er hat sich wacker durch die Geschichte geschlagen und ist trotz Feuer, Bildersturm, Kriegen, der Zensur, Verschleppung und Diebstahl heute wieder fast vollständig im Original zu bewundern. Wem das nicht genügt: keine Angst – es befinden sich weitere 21 Altäre in der Kathedrale!

Die Grafenburg

Der ein oder andere Tourist mag abrupt innehalten und sich die Augen reiben – aber nein, sie haben ihn nicht getrogen: da steht eine mittelalterliche Burg; mitten in der Innenstadt! Die Grafenburg, im 12. Jahrhundert von Phillip von Elsass erbaut, hat sich gut gehalten und erfreut den Besucher stilecht mit kalten Gängen und Verliesen, Schutzwällen und Waffenausstellung. Das zumindest haben wir gehört, denn wir wanderten erst vorbei, als die Tore schon geschlossen waren. Vielleicht hat uns das aber auch vor Einschlafschwierigkeiten bewahrt, denn in der Burg gibt es ein Foltermuseum (mit Guillotine!)… Vom burgeigenen Wohnturm aus die Stadt überblickt hätte ich jedoch gerne – naja, beim nächsten Mal!

Eintritt: 8 Euro (Inklusive Movieguide)

Graslei und Korenlei – der alte Hafen

Das Herz der Stadt und wunderschön: der mittelalterliche Hafen mit den historischen Häuserfassaden der ehemaligen Lager- und Gildehäuser. Von der St.-Michael-Brücke aus hat man wahrscheinlich den umfassendsten Ausblick – und der macht Lust auf mehr! Wer genug Zeit mitgebracht hat, der freut sich jetzt: er kann der Einladung Gents nachkommen und nach Lust und Laune umherwandern und staunen.

Graslei Gent Belgien

Weitere Sehenswürdigkeiten, die Gent zu bieten hat, sind zum Beispiel die St.-Niklas-Kirche, das alte Postamt, der Prinzenhof, die drei Beginenhöfe der Stadt (zwei davon Weltkulturerbe), der Süd- und der Zitadellenpark, die sich ständig verändernde Graffitigasse (Werregarenstraat), der Campo Santo Friedhof… Und wer von Euch hat gewusst, dass Gent ausgezeichnet wurde für die ausgeklügelte nächtliche Beleuchtung der Innenstadt? Nachteulen und andere Interessierte können sich den Plan für eine “Lichtwanderung” kostenlos bei VisitGent herunterladen (hier der Link).

Überhaupt, Auszeichnungen: Gent hat viele erhalten und heimst sie weiter ein. Und das macht Sinn: Gent ist eine historisch wichtige und wertvolle Stadt, die im Herzen jung geblieben ist. Eine Stadt, die das Alte bewahrt und die sich gleichzeitig für das Neue begeistern kann. Eine Stadt, in der man sich wohl fühlt und in der man gerne ist. Eine Stadt, in die wir bestimmt bald zurück kommen werden!

Anreise und Aufenthalt

Einfach und bequem war für uns die Anreise mit dem Zug von Brüssel aus. Züge nach Gent fahren halbstündlich und brauchen etwas über 30 Minuten – oder doppelt so lange, wenn man aus Versehen in den Bummelzug steigt; also achtet darauf, den richtigen zu nehmen!

Vom Genter Hauptbahnhof aus kann man entweder die Straßenbahn Linie 1 zum historischen Stadtzentrum nehmen oder auch zu Fuß gehen. Letzteres dauert 20-30 Minuten.

Jacob Van Artevelde Statue, Korenmarkt, Gent, Belgien

Zu Fuß die Stadt zu erkunden ist in Gent gut machbar – es ist ja alles recht übersichtlich. Sollten doch mal die Füße weh tun, nimmt man eben die Straßenbahn – wozu ist sie denn sonst da, nicht wahr?

Übernachtung

Da wir wie gesagt eigentlich Brüssel besucht haben, hatten wir auch dort unser Hotel. Das Schöne an Belgien ist, dass die Entfernungen zwischen den einzelnen Städten eher gering sind. Dazu ist der Nahverkehr so gut, dass ein solches Arrangement wunderbar funktioniert.

Unsere Ruhestätte wurde uns von den netten Menschen bei HostelBookers organisiert und ist definitiv eine Erwähnung wert: das Pantone Hotel (richtig: ‘Pantone’ wie die Farbpalette); ein Designhotel, das zwei U-Bahn-Haltestellen vom Brüsseler Hauptbahnhof entfernt ist und gleichzeitig so zentral liegt, dass sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt gut zu Fuß entdecken lassen.

Pantone Hotel Zimmer mit Dachterrasse Belgien

Wir hatten unser Zimmer auf dem Dach; stilecht mit Dachterrasse und Blick über Brüssel, was Loz schwer begeisterte. Mich dagegen faszinierten die innovative Einrichtung und die farbenfrohe Dekoration noch ein bisschen mehr (besonders das knallbunte Toilettenpapier! -Jaja, es sind die kleinen Dinge im Leben…), und nachdem wir am folgenden Morgen jeden einzelnen Bestandteil des Frühstücksbüffets gewissenhaft ‘geprüft’ hatten, waren wir vollends davon überzeugt, dass wir dieses Hotel nicht nur bedenkenlos, sondern auch sehr gerne weiterempfehlen können und werden.

Danke nochmal an HostelBookers für die stylische Unterbringung und natürlich auch an Euch, für’s Lesen! Wart Ihr schon in Gent und könnt etwas empfehlen? Oder gibt es etwas, das Euch nach Gent zieht und was wir in unserem Artikel nicht erwähnt haben? Wir freuen uns über Euren Kommentar!

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Hans Christian Andersen Statue Kopenhagen

Da sitze ich also, auf Hans Christian Andersens linkem Knie. Ganz ehrlich, bequem ist das nicht. Außerdem: anstatt mir aus dem aufgeschlagenen Buch auf seinem rechten Knie vorzulesen, starrt er sinnierend über mich hinweg zum Tivoli, dem berühmten Vergnügungspark, hinüber.

Kopenhagens Sehenswürdigkeiten

Hans Christian Andersen Statue Kopenhagen

Da sitze ich also, auf Hans Christian Andersens linkem Knie. Ganz ehrlich, bequem ist das nicht. Außerdem: anstatt mir aus dem aufgeschlagenen Buch auf seinem rechten Knie vorzulesen, starrt er sinnierend über mich hinweg zum Tivoli, dem berühmten Vergnügungspark, hinüber.

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Cockpit-Suite im Jumbo-Hostel in Stockholm, Schweden

Immer wieder höre ich von dem Problem, dass es sich im Flieger nicht gut schlafen lässt. Aber ich sag’ Euch mal was: eigentlich ist das ganz leicht. Man muss nur das richtige Flugzeug erwischen. Wollt Ihr wissen, was ein Flugzeug ausmacht, in dem man  so richtig gut schlafen kann? Dann lest weiter!

  1. Ihr braucht ein Flugzeug ohne Motoren. Anderenfalls wäre es ja viel zu laut!
  2. Die anderen Passagiere stören oft beim Nickerchen; das muss einfach mal gesagt werden. Ein Flugzeug, das innen mit Wänden ausgestattet ist, die einem etwas mehr Ungestörtheit bieten, ist für unsere Zwecke also optimal. Nennen wir das mal “Ein Flugzeug mit Zimmern”.
  3. Das Flugzeug sollte außerdem Betten haben. Fluggesellschaften werben gerne mit mehr Beinfreiheit, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es sich im Sitzen nie so gut schlafen lässt wie im Liegen.
  4. Schön wäre außerdem eine Flugzeug-Bar, wo man den Abend mit dem ein oder anderen Drink nett ausklingen lassen und sich entspannen kann – irgendwie finde ich das Plastikglas mit Wein vor der Kulisse der Rückenlehne meines Vordermanns diesbezüglich nicht wirklich prickelnd.

Wie es sich gut im Flugzeug schlafen lässt

Cockpit-Suite im Jumbo-Hostel in Stockholm, Schweden

Immer wieder höre ich von dem Problem, dass es sich im Flieger nicht gut schlafen lässt. Aber ich sag’ Euch mal was: eigentlich ist das ganz leicht. Man muss nur das richtige Flugzeug erwischen. Wollt Ihr wissen, was ein Flugzeug ausmacht, in dem man  so richtig gut schlafen kann? Dann lest weiter!

  1. Ihr braucht ein Flugzeug ohne Motoren. Anderenfalls wäre es ja viel zu laut!
  2. Die anderen Passagiere stören oft beim Nickerchen; das muss einfach mal gesagt werden. Ein Flugzeug, das innen mit Wänden ausgestattet ist, die einem etwas mehr Ungestörtheit bieten, ist für unsere Zwecke also optimal. Nennen wir das mal “Ein Flugzeug mit Zimmern”.
  3. Das Flugzeug sollte außerdem Betten haben. Fluggesellschaften werben gerne mit mehr Beinfreiheit, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es sich im Sitzen nie so gut schlafen lässt wie im Liegen.
  4. Schön wäre außerdem eine Flugzeug-Bar, wo man den Abend mit dem ein oder anderen Drink nett ausklingen lassen und sich entspannen kann – irgendwie finde ich das Plastikglas mit Wein vor der Kulisse der Rückenlehne meines Vordermanns diesbezüglich nicht wirklich prickelnd.
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Straße BergeLest diesen Artikel auf Deutsch

Die beste Methode, um viel von Neuseeland zu sehen, ist, mit einem Auto zu reisen. Man kann sich Zeit  lassen, die vorüber ziehende Landschaft genießen; anhalten, wo es einem grade passt, und währenddessen auch noch seine Lieblingsmusik hören.

Mit einem Campervan ist man sogar noch besser dran, wo Neuseeland so viele Campingplätze inmitten der schönsten Umgebung hat. Doch auch das gute alte Zelt ist eine echte Alternative – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

Nachdem ich bereits meine persönlichen Highlights für jeweils Neuseelands Nord- und Südinsel mit Euch geteilt habe, dachte ich, dass für Euch auch interessant sein könnte, welche die schönsten Routen zwischen diesen Highlights sind.

Die von mir ausgewählten Strecken kann man natürlich auch einfach durchfahren, aber meine Idee hier ist, dass man sich ein bisschen mehr Zeit nimmt (ruhig ein paar Tage), um die Fahrt zu genießen und damit auch Gelegenheit hat, sich die ganzen großen und kleinen Attraktionen unterwegs in Ruhe anzugucken. Lest einfach weiter und entscheidet selbst, ob das was für Euch wäre: hier sind meine fünf Lieblingspanoramastrecken in Neuseeland!

Die fünf schönsten Panoramastrecken in Neuseeland

Straße BergeLest diesen Artikel auf Deutsch

Die beste Methode, um viel von Neuseeland zu sehen, ist, mit einem Auto zu reisen. Man kann sich Zeit  lassen, die vorüber ziehende Landschaft genießen; anhalten, wo es einem grade passt, und währenddessen auch noch seine Lieblingsmusik hören.

Mit einem Campervan ist man sogar noch besser dran, wo Neuseeland so viele Campingplätze inmitten der schönsten Umgebung hat. Doch auch das gute alte Zelt ist eine echte Alternative – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

Nachdem ich bereits meine persönlichen Highlights für jeweils Neuseelands Nord- und Südinsel mit Euch geteilt habe, dachte ich, dass für Euch auch interessant sein könnte, welche die schönsten Routen zwischen diesen Highlights sind.

Die von mir ausgewählten Strecken kann man natürlich auch einfach durchfahren, aber meine Idee hier ist, dass man sich ein bisschen mehr Zeit nimmt (ruhig ein paar Tage), um die Fahrt zu genießen und damit auch Gelegenheit hat, sich die ganzen großen und kleinen Attraktionen unterwegs in Ruhe anzugucken. Lest einfach weiter und entscheidet selbst, ob das was für Euch wäre: hier sind meine fünf Lieblingspanoramastrecken in Neuseeland!

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Tekapo See SpiegelungRead this post in English

Nachdem ich in einem ganzen Blog-Post auf meine fünf Höhepunkte von Neuseelands Nordinsel eingegangen bin, ist es nur gerecht, dass ich mich nun auch der Südinsel widme.

Während unseres Jahres in Neuseeland verbrachten wir zwei Monate damit, im späten Herbst die Südinsel von oben bis unten zu erkunden und uns so viel wie möglich anzugucken. Wir hatten viel Glück: just als wir die Südinsel wieder verließen, wurde sie von einem antarktischen Frost ereilt – das hätte schlecht als Reisewetter getaugt…

Die Südinsel ist ganz anders als die Nordinsel. Zum einen ist sie weitaus weniger bevölkert und zum anderen hat sie die südlichen Alpen; eine sehr beeindruckende Gebirgskette, die über die komplette Insel verläuft und einige  spektakuläre Gipfel zu bieten hat. Dadurch geraten die Attraktionen der Nordinsel oft ein wenig ins Hintertreffen.

Zudem bietet die Südinsel tolle Strände, Regenwald, Gletscher, und Neuseelands größten Nationalpark – es gibt also mehr als genug zu sehen, egal für was man sich letztendlich entscheidet. Um Euch eine Idee zu geben, präsentiere ich Euch hiermit meine fünf persönlichen Lieblingsziele von all den Orten, die wir während unseres zwei-monatigen Trips gesehen haben, und die auch Ihr Euch nicht entgehen lassen solltet!

Fünf Höhepunkte auf Neuseelands Südinsel

Tekapo See SpiegelungRead this post in English

Nachdem ich in einem ganzen Blog-Post auf meine fünf Höhepunkte von Neuseelands Nordinsel eingegangen bin, ist es nur gerecht, dass ich mich nun auch der Südinsel widme.

Während unseres Jahres in Neuseeland verbrachten wir zwei Monate damit, im späten Herbst die Südinsel von oben bis unten zu erkunden und uns so viel wie möglich anzugucken. Wir hatten viel Glück: just als wir die Südinsel wieder verließen, wurde sie von einem antarktischen Frost ereilt – das hätte schlecht als Reisewetter getaugt…

Die Südinsel ist ganz anders als die Nordinsel. Zum einen ist sie weitaus weniger bevölkert und zum anderen hat sie die südlichen Alpen; eine sehr beeindruckende Gebirgskette, die über die komplette Insel verläuft und einige  spektakuläre Gipfel zu bieten hat. Dadurch geraten die Attraktionen der Nordinsel oft ein wenig ins Hintertreffen.

Zudem bietet die Südinsel tolle Strände, Regenwald, Gletscher, und Neuseelands größten Nationalpark – es gibt also mehr als genug zu sehen, egal für was man sich letztendlich entscheidet. Um Euch eine Idee zu geben, präsentiere ich Euch hiermit meine fünf persönlichen Lieblingsziele von all den Orten, die wir während unseres zwei-monatigen Trips gesehen haben, und die auch Ihr Euch nicht entgehen lassen solltet!

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Tongariro und NgauruhoeRead this post in English

Mein Jahr in Neuseeland gab mir mehr als genug Zeit, dieses wunderschöne Land kennenzulernen.

Da Neuseeland praktischerweise so kompakt ist, braucht der regulär Reisende aber kein ganzes Jahr, um die meisten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Um denjenigen ein bisschen unter die Arme zu greifen, die eher ein paar Wochen als ein paar Monate Zeit haben, stelle ich hiermit die Orte vor, die ich mir auf jeden Fall anschauen wollen würde.

Hier sind also meine fünf Höhepunkte auf der Nordinsel, Resultat eines ganzen Jahres intensiver Recherche in Neuseeland. Hoffentlich gefällt es Euch – dann könnt Ihr Euch nämlich auch gleich die Version für die Südinsel angucken!

Fünf Höhepunkte auf Neuseelands Nordinsel

Tongariro und NgauruhoeRead this post in English

Mein Jahr in Neuseeland gab mir mehr als genug Zeit, dieses wunderschöne Land kennenzulernen.

Da Neuseeland praktischerweise so kompakt ist, braucht der regulär Reisende aber kein ganzes Jahr, um die meisten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Um denjenigen ein bisschen unter die Arme zu greifen, die eher ein paar Wochen als ein paar Monate Zeit haben, stelle ich hiermit die Orte vor, die ich mir auf jeden Fall anschauen wollen würde.

Hier sind also meine fünf Höhepunkte auf der Nordinsel, Resultat eines ganzen Jahres intensiver Recherche in Neuseeland. Hoffentlich gefällt es Euch – dann könnt Ihr Euch nämlich auch gleich die Version für die Südinsel angucken!

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Liegender Buddha bei SonnenuntergangLest diesen Artikel auf Deutsch

Liebes Ayutthaya, was ist denn da passiert? Vor 300 Jahren warst Du einmal die größte Stadt der gesamten Welt. DER GESAMTEN WELT! Eine Million Menschen lebten in Dir. Andere Reiche wetteiferten um die Gunst, mit und in Dir Handel zu treiben, oder waren neiderfüllt ob Deiner Vormachtstellung. Du warst so etwas wie ein Superstar.

Wie kann es da sein, dass ich noch nie so wirklich von Dir gehört habe, nicht einmal während der Geschichtsstunden in meiner Schulzeit?

Möglicherweise liegt es daran, dass die Birmanen Dich im Jahre 1767 in Schutt und Asche legten, und so wirkungsvoll und nachdrücklich die Zeit beendeten, in der Du nicht nur die Hauptstadt des Königreiches Siam, sondern auch die wichtigste Handelsmetropole der Welt warst. Danach wurde es still um Dich. Bangkok, bis dahin nicht viel mehr als ein Hafen im Süden des Landes, erhielt den Hauptstadtstatus und florierte schnell unter diesem Titel. 

Was bleibt uns also heute von Deinem Ruhm? Die Tatsache, dass Deine Gebäude zum größten Teil aus Holz bestanden, war zugegebenermaßen nicht die geeignetste Methode, um die Jahrhunderte zu überstehen. Die Schiffe, die nun an Dir entlang fahren, sind eher beladen mit Reisenden und deren Kameras anstatt exotischen Gewürzen oder gar Mitgliedern der Königsfamilie. Und die ganzen Ruinen von den alten Tempeln und anderen ehemals wichtigen Gebäuden!  

Ayutthaya – die Sehenswürdigkeiten

Liegender Buddha bei SonnenuntergangLest diesen Artikel auf Deutsch

Liebes Ayutthaya, was ist denn da passiert? Vor 300 Jahren warst Du einmal die größte Stadt der gesamten Welt. DER GESAMTEN WELT! Eine Million Menschen lebten in Dir. Andere Reiche wetteiferten um die Gunst, mit und in Dir Handel zu treiben, oder waren neiderfüllt ob Deiner Vormachtstellung. Du warst so etwas wie ein Superstar.

Wie kann es da sein, dass ich noch nie so wirklich von Dir gehört habe, nicht einmal während der Geschichtsstunden in meiner Schulzeit?

Möglicherweise liegt es daran, dass die Birmanen Dich im Jahre 1767 in Schutt und Asche legten, und so wirkungsvoll und nachdrücklich die Zeit beendeten, in der Du nicht nur die Hauptstadt des Königreiches Siam, sondern auch die wichtigste Handelsmetropole der Welt warst. Danach wurde es still um Dich. Bangkok, bis dahin nicht viel mehr als ein Hafen im Süden des Landes, erhielt den Hauptstadtstatus und florierte schnell unter diesem Titel. 

Was bleibt uns also heute von Deinem Ruhm? Die Tatsache, dass Deine Gebäude zum größten Teil aus Holz bestanden, war zugegebenermaßen nicht die geeignetste Methode, um die Jahrhunderte zu überstehen. Die Schiffe, die nun an Dir entlang fahren, sind eher beladen mit Reisenden und deren Kameras anstatt exotischen Gewürzen oder gar Mitgliedern der Königsfamilie. Und die ganzen Ruinen von den alten Tempeln und anderen ehemals wichtigen Gebäuden!  

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