Eine Instagram-Tour durch Europa

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Unlängst begaben wir uns auf eine besondere Reise. Eurail stattete uns aus mit InterRail Global Pässen, die uns freie Fahrt durch ganz Europa ermöglichten, und HostelBookers erklärte sich für unsere Beherbergung zuständig. Diesbezüglich versorgt, erstellten wir einen Plan für eine drei-wöchige Tour, die uns durch sieben Länder führen sollte.

Wir haben uns in der Vorbereitung ein recht detailliertes Programm gebaut, wohl wissend, dass irgendwas ja doch immer schief geht, aber auf dieser Reise lief alles wie am Schnürchen, ohne dass es dabei in Stress ausgeartet wäre. Bis auf dass der Frühlingsbeginn, zu dem wir losgefahren waren, sich unerwarteterweise als unstabil erwies und sich, von Schneefall und Kälte abgeschreckt, einfach auf später verschob. Doch die Sonne schien meistens, und alles war gut.

So können wir in diesem Blog-Post unsere schönsten Instagram-Schnappschüsse mit Euch teilen – von Street Art wie im ersten Bild über verschneite Landschaften bis hin zu tollen Sonnenuntergängen. Also, viel Spaß – und wer mehr sehen möchte, kann uns gerne auf Instagram folgen.

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Unser Trip begann in Frankreich,und somit auch die Odyssee des roten Koffers, der sich unheimlich gut auf Fotos machte, und sehr viel weniger gut im wirklichen Leben. Als es nicht mehr ging mit ihm, fand sich in Bergen (Norwegen) eine begeisterte Abnehmerin – und so waren dann alle glücklich, einschließlich Koffer.

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Wo wir schon mal in Berlin sind… Jeden Dienstag um 13 Uhr spielen die Berliner Philharmoniker ein Lunchkonzert – und der Eintritt ist frei! Also setzten wir uns auf Treppenstufen im Foyer und lauschten.

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Berlin ist voll von potentiellem Instagram-Material! Diese Fahne befindet sich direkt neben dem berühmten Checkpoint Charlie und ist die letzte ihrer Art. Hier befand sich einst einer der bekanntesten Grenzübergänge zwischen Osten und Westen; heute ist es eine von Berlins populärsten Sehenswürdigkeiten.

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Nicht weit entfernt vom Brandenburger Tor liegt das Holocaust-Mahnmal, das der sechs Millionen Juden gedenkt, die von den Nationalsozialisten umgebracht worden sind. Unterhalb der Gedenkstätte befindet sich auch ein Museum.

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Zugegebenermaßen waren wir davon ausgegangen, dass ein Europa-Trip im März natürlich mit einem sonnig warmen Frühlingsanfang zusammenfallen würde. Dies war, wie jeder weiß, nicht der Fall. Stattdessen Frost, Kälte – und dann auch noch massenweise Schnee! Immerhin erwies sich das weiße Geflocke als ganz fotogen.

Mal was anderes und nicht nur für Zug-Fans: in der Panorama-Lounge des ICEs sitzen und dem Zugführer über die Schulter gucken können!

Von Berlin aus ging es nach Dänemark, beziehungsweise Kopenhagen, um endlich mal die kleine Meerjungfrau ‘in echt’ zu sehen! Wir hatten weder mit Eis gerechnet, noch damit, dass sie letztendlich größer war, als wir angenommen hatten. Für Kopenhagens Sehenswürdigkeiten gibt es auch einen Blog-Post!

Kopenhagen ist unwahrscheinlich pittoresk – hier seht Ihr Nyhavn, den alten Hafen, der die wohl schönste und bekannteste Häuserfassade der Stadt zur Schau stellt.

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Was ist eine Reise ohne tolle Sonnenuntergänge! Wir hatten Glück und erwischten in fast jeder Stadt ein ansehnliches Exemplar. Dieser hier wurde in Schwedens Hauptstadt Stockholm geknipst und kriegt Bonuspunkte, weil er sich im Wasser (na gut: Eis) spiegelt!

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In Stockholm war es auch, wo wir uns in der ausgefallensten Jugendherberge unserer Reisekarriere wiederfanden: das Jumbo Hostel ist eine umgebaute Boeing 747! Wir möchten uns herzlich bei HostelBookers bedanken, die uns dort einquartierten, und haben für Interessierte auch einen Blog-Post zu diesem Super-Flieger geschrieben.

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Der rote Koffer und seine Besitzerin, letztere noch etwas verschlafen und leicht frierend – aber keine Sorge: der InterCity von Stockholm nach Oslo ist pünktlich. Und warm.

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Oslo begrüßte uns in weiß, wie der Blick aus unserem Hotelzimmer unschwer erkennen läßt. Eigentlich sehr schön, aber eben auch echt kalt. Brrr. Wir stiefelten trotzdem tapfer drauf los und wurden am Ende dafür mit einem sehr schönen, sonnigen Tag belohnt. Dies inspirierte uns zu zwei Oslo-Posts: einen für draußen (Schönwetter) und einen für drinnen (Sauwetter).

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Oslo hat ein tolles Opernhaus, welches einem aus dem Meer ragenden Eisberg nachempfunden ist, und dessen Dach begehbar ist. Von dort aus wurde auch dieses Foto aufgenommen, das Oslos Hafen zeigt und die Skulptur “Hun ligger” , zu deutsch: “Sie liegt”, im Hafenbecken.

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Noch einmal der rote Koffer. Was wir nicht wussten (er vermutlich auch nicht): dies war die letzte Reise, bevor er einer Beule erlag und sich nicht mehr schließen ließ. Womit er im wunderschönen Bergen in Norwegen in Rente ging – es gibt Schlimmeres! Außerdem war seine letzte Reise wahrscheinlich auch die beste: die Zugstrecke zwischen Oslo und Bergen gilt als eine der schönsten weltweit. Hier ein Beweisfoto:

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In Loz’ Heimat England verheißt Schnee nichts Gutes für einen glatten Ablauf des Zugbetriebs. Norweger stört der Schnee dagegen nicht – wäre auch kontraproduktiv, vor allem auf der Strecke zwischen Oslo und Bergen, denn hier fährt man entlang einer der höchstgelegenen Zugstrecken Europas. Die Landschaft wirkte wie aus einer anderen Welt – alles weiß! Und doch immer wieder Häuser, Siedlungen, Dörfchen… wie auch der vereinzelte Ski-Fahrer und Eis-Fischer. Was für eine tolle Fahrt! Können wir wirklich jedem nur empfehlen.

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Und zum Abschluß unserer Instagram-Tour gibt’s noch mal den Panorama-Blick von der Ulriken-Seilbahn aus auf Bergens Küste (Norwegen). Wir hatten letztendlich doch immer wieder Glück mit dem Wetter – und bei der Kälte waren schöne Tage doppelt und dreifach willkommen!

Und das war’s auch schon wieder – wir hoffen, es hat Euch gefallen! 

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